T.E.O.

So deutsch der Name T.O. (Teo) Schröder auch klingen mag: Die Songs des seit vielen Jahren umtriebigen Kölner Sängers und Akustik-Gitarristen sind tief verwurzelt in der US-amerikanischen Musiktradition. TEO schlägt eine ungewöhnliche Brücke zwischen Roots Rock und Indie Folk.

Mit wenigen Mitteln erschafft er vielschichtige, staubig-schöne Klanglandschaften, die musikalische Bandbreite reicht von einfühlsamen Balladen bis hin zu ungestümen Rock ‚n Roll Nummern. „Im gonna rock ‚n roll till I die“ singt Schröder mit angerauter Stimme denn auch in „Lifes a Bitch“, dessen erdige Gitarrenphrasen kongenial begleiten. Das kraftvoll inszenierte „Ridin Home“ wiederum lädt Dank hymnischer Hooklines zum ausgelassenen Singalong ein. Mit seinen Songs macht Schröder deutlich, dass eine große Melodie nicht zwangsläufig auch eine große Besetzung benötigt, um den gewünschten, mitreißenden Effekt zu erzielen. Eine Akustikgitarre und eine charismatische, von Leben, Liebe und Leid erzählende Stimme reichen aus.

Die Konzerte von TEO sind ein Beleg dafür. Er trat bereits in angesagten Kölner Szene-Clubs auf, darunter in der „Tankstelle“, dem „Heimathirsch“, MTC, Blue Shell sowie im „Underground“. Auch bei Festivals wie dem über die Grenzen Kölns hinweg bekannten Heliosfest verdiente sich der Musiker seine Sporen – und gewann neue Fans. Wohl auch, weil Schröder Gefühle nicht als Selbstzweck inszeniert: Er ist ein klassischer Singer/Songwriter, ein Erzähler von Geschichten, die berühren, die ein Herz offenbaren für die einsamen, sehnsüchtigen Gestalten, die sie bevölkern. Ihren Weg ein Stück mitzugehen ist ebenso lohnenswert, wie sich der Musik von TEO hinzugeben.